Licht im Dunkeln

On 1. März 2014 by admin

01.03. 2014

Sagte ich, nachts sieht man draußen “nichts”? Nein, so ganz stimmt das nicht. Seit heute ist das Auenland nachts ein Reich der Halbschatten. Söhnchen war entzückt, als ich heute drei Solarlampen in den Einkaufswagen legte – damit die Hunde sich nachts besser im Garten zurechtfinden und ich nicht gegen jeden Baum renne.

Solarstrom ist ein Lieblingsfachgebiet des Zwölfjährigen. Ebenso fachmännisch rammte er die Stahlstäbe an den von mir bezeigten Stellen in den Boden und setzte sie in Betrieb:

  1. zu Füßen der Apfelquitte ins Steinrund
  2. neben den Buchskegel an den Rand der Jahreszeitenrabatte, im Zwielicht ging die kleine Leuchte schon an …
    Solarlicht
  3. zwischen die Lavendel rechts am Brombeerbogen

Inzwischen ist es richtig dunkel geworden und ich habe noch einmal hinausgesehen. Jawohl, da sind sie, die tapferen kleinen Lichter, und leuchten weiß in die Finsternis.

Nach Betrachtung derselben muss ich mich gleich noch einmal verbessern. Das Auenland ist nachts doch immer noch das Land der tiefen Schatten, das es vorher war – von ihm selbst sieht man gar nichts. Die Lampen sind keine Beleuchtungsmittel sondern lediglich Positionslichter.

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Da hinten ist also der Brombeerbogen. Ah, gut dass der Nachbar inzwischen auch im Wohnzimmer sitzt. So weiß man, dass man doch nicht plötzlich blind geworden ist.

Na dann – gute Nacht!

Antje Ortmann

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